Die ultimative Daunen-Expeditionslinie von Mammut für extremste Bedingungen. Wetterschutz ist durch hydrophobes und trotzdem atmungsaktives shelterTX™ Außengewebe gegeben. DWR-Ausstattung macht die Oberflächen wasserabweisend. toughTX™ ist der wohl leichteste, weichste, robusteste und atmungsaktivste Innenstoff überhaupt. Wellenförmige Kammern verhindern die Bildung von Kältebrücken durch Verrutschen der Daune. Die Hot Head Kapuze sorgt für maximalen Kälteschutz im Kopfbereich und bietet dennoch vollständige Sicht bei geschlossener Kapuze. Doppelbox im Fussbereich schafft Extrawärme.
Außengewebe: shelterTX™: 100% Polyester. Futter: toughTX™: 100% Polyamid. Füllgewicht: 1.050 g (800 cuin Füllstärke). Hinweis: Enthält nicht-textile Teile tierischen Ursprungs (Daunen, Leder etc.). Gesamtgewicht: 1.850 g. Packvolumen: 10,3 Liter. Geeignet bis Körpergröße: 195 cm. Temperaturbereich (Komfort, Limit, Extreme): +15 °C, -9°C (Frauen), -17 °C (Männer), -49°C.
Polyester besitzt die geringste Wasseraufnahme (nur 0,5 bis 1% des Eigengewichts) aller unbehandelten Fasern und bleibt deshalb auch im feuchten Zustand formbeständig. Die Kunstfaser weist eine bis zu 40% günstigere Wärmeleitfähigkeit als Baumwolle auf und ist im Rohzustand bereits sehr UV–beständig. Polyester lässt sich sehr gut beschichten und laminieren. Polyester gehört zur Gruppe vollsynthetischer Faserstoffe, deren Kette bestehend aus Fasern linearen Makromolekülen, mindestens 85 Gewichtsprozent aus dem Ester eines Diols mit Terephthalsäure besteht. Einsatz: universell für Jacken, Hemden, Hosen, Fleece, Wattierungen, Isolierungen, Schlafsäcke, Zelte etc.
Trockene Kälte – das ist Daunen-Wetter! Daunen dienen als Isolationsmaterial für Parkas und Schlafsäcke. Daune bietet eine enorm hohe Wärmeleistung bei einem ultraleichten (Fliegen-)Gewicht. Auch die gute Komprimierbarkeit und das daraus resultierende kleine Packmaß machen z. Bsp. Daunen-Schlafsäcke auf (Trekking-)Touren nahezu konkurrenzlos.
Die Füllungen bestehen grundsätzlich aus einer Mischung aus flauschigen Daunen und Federchen (Angabe in Prozent, Bsp. 90/10, 70/30 etc.). Die Daunen (mit bis zu 150 Härchen besetzte Äste) binden die Luft, die Federchen (besitzen einen kräftigen Stiel) dienen als Stütze. Je höher der Daunenanteil, desto mehr Luft wird gebunden und desto höher ist die Wärmeleistung.
Die Fillpower kennzeichnet das Luft-Speichervermögen und wird in cuin (cubik/inches) angegeben. Ab 550 cuin Fillpower erzielt die Isolierung gute Werte, ab 700 cuin beginnt die Spitzenklasse!
Durch ihre hohe Bauschkraft (Loft) und die gute Rückstellkraft bindet Daune in den Zwischenräumen dauerhaft viele kleine Luftpolster – und Luft ist bekanntlich der beste Wärmeisolator!
Sehr reiß- und scheuerfeste, leichte und lange haltbare Kunstfaser. Die Feuchtigkeitsaufnahme liegt zwischen 3,8% (Nylon) und 4,3% (Perlon). Polyamid lässt sich sehr gut beschichten (z. Bsp. mit PU) und ausrüsten (z.B. mit schnelltrocknendem 3XDry-Finish oder schmutz- und wasserabweisendem Teflon). Einsatzbereich: universell, für Jacken, Hemden, Hosen... Auch für Schlafsäcke, Zelte, Rucksäcke, Taschen usw. Spezialgewebe: Cordura® von DuPont ist besonders robust und wird deshalb als abriebfeste Verstärkung von Belastungsstellen eingesetzt (Schulter, Knie ...). Nylon (Handelsname von DuPont) ist sehr leicht und doch strapazierfähig. Bekleidung aus Nylon lässt Feuchtigkeit sehr gut nach außen entweichen, nimmt aber selbst kaum Feuchtigkeit auf und ist daher schnelltrocknend. Zudem lässt es sich sehr gut und dauerhaft beschichten.
Vermeiden Sie lange Aufbewahrungszeiten im zugezogenen Kompressionssack. Lagern Sie Daunensäcke im Aufbewahrungssack und Synthetikschlafsäcke im entspannten Kompressionssack.
Lüften Sie Ihren Schlafsack wann immer Sie Gelegenheit haben, mindestens nach jeder Tour. Der menschliche Körper gibt pro Nacht mindestens 1/3 Liter Feuchtigkeit durch Schwitzen und über die Atmung ab. Feuchte Schlafsäcke isolieren weniger gut und fangen an, schlecht zu riechen.
Ein Schlafsackinlett verbessert nicht nur die Wärmeleistung, sondern schützt den Schlafsack auch vor Verschmutzung.
Rollen Sie Ihren Schlafsack nicht. Stopfen Sie ihn mit dem Fußteil voran in den Pack- oder Aufbewahrungssack. Die Füllung wird es mit einer längeren Lebensdauer danken.
Waschen Sie Ihren Schlafsack nur, wenn es wirklich nötig ist, wenn er richtig schmutzig ist, stinkt oder der Loft nachlässt. Manchmal hilft schon ein Tag an der frischen Luft gegen den Mief.
Waschen eines Daunen-Schlafsacks
Entweder waschen Sie ihren Schlafsack in der Waschmaschine (Schongang bei 3°C/Fassvermögen mindestens 7kg - Achtung: die meisten Haushaltsmaschinen fassen nur 4kg) oder von Hand in der Badewanne. Und das geht so: Daunenwaschmittel oder ein Spezialwaschmittel (z.B.: TOKO Care Line) in eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Badewanne geben; Schlafsack mit geschloßenem Zipper in der Wanne untertauchen und vorsichtig heraus zu ziehen; dabei das Waschwasser in den Schlafsack einarbeiten. Danach das Wasser aus der Wanne lassen, den Schlafsack von Fuß- in Richtung Kopfteil gut ausdrücken; Wäschekorb vor die Wanne stellen und Schlafsack hineingleiten lassen. Klares Wasser einlassen und die Prozedur wiederholen bis die Waschmittelreste draußen sind.
Zum Trocknen legt man den Schlafsack ausgebreitet auf einen großen Wäscheständer. Nun die Daunenklumpen, die in jeder Kammer stecken, alle 3 Minuten ausdrücken. Nach 4 Stunden lassen sich die Klumpen lösen, in dem man von Hand dagegen klopft. Nach zwei Tagen lässt sich der Schlafsack aufschütteln und ist fast trocken.
Fertigtrocknen kann auch in einem großen Tumbler (mindestens 7kg) beschleunigt werden, geben Sie dazu ein paar Tennisbälle bei. Achten Sie auf Hotspots im Tumbler, diese können den Außenstoff verbrennen! Ihr Daunenschlafsack ist erst trocken, wenn Sie gar keine Knoten mehr erfühlen können. Die aufgeführten Zeitangaben verstehen sich für einen Winterschlafsack mit 1kg Daunenfüllung. Für Sommermodelle verkürzen sich die Zeiten entsprechend.
Daunenverlust
Um ein angenehmes Klima zu bieten, muss jeder Schlafsackstoff luftdurchlässig sein. Dies hat aber zur Folge, dasss sich die feinsten Daunen sich ihren Weg durch den Stoff hinausarbeiten können. Wichtig: Daunenverlust bedeutet nicht, dass der Schlafsackstoff defekt oder minderwertig ist. Eine austretende Daune zieht man am besten von der Gegenseite wieder in die Füllung hinein. Die kleine Lücke zwischen den Fäden wird sich durch das Repositionieren der Fäden (durch den Gebrauch des Schlafsackes) wieder schließen. Dieser Prozess kann durch massieren und reiben des Stoffes an der Austrittsstelle von Hand beschleunigt werden.
Ziehen Sie Daunen Nie aus dem Schlafsack raus! Denn die einzelnen Daunen sind im Schlafsack drin eineinander verhängt, wenn eine Daune rausgerissen wird, werden zusätzliche Daunen austreten. Zusätzlich wird sich das Loch im Stoff (Lücke zwischen den Fäden) unnötig vergrößern. Es gibt keine atmungsaktiven Daunenschlafsäcke, die gar keinen Daunenverlust aufweisen. Das Austreten von ein paar wenigen Daunen pro Nacht gehört zu einem guten Daunenschlafsack und liegt in der Natur der Technologie. Der Verlust von ein paar Daunen beeinträchtigt die Isolationsleistung nicht. Durch die Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Stoffherstellern - die garantierte daunendichte Qualitäten (sehr dichte Webart) anliefern - können wir trotzdem absolute Topperformance garantieren.
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